Gaymanns Virus-Visionen – Phase 5

Ich gehöre ja zu denen, die prima Homeoffice machen können. Raus aus dem Bett, rein in die Lederhose und hoch ins Atelier. Es gibt Tage an denen bleibe ich den ganzen Tag so. Sieht mich ja keiner – außer meine Frau. Der Lieferservice kommt nur bis zur Gartentür.

Aber wir kochen ohnehin viel selbst und ganz hervorragend. Zugegebenermaßen bin ich allerdings meistens nur der Verkoster. Den kreativen Part übernimmt an dieser Stelle meine Frau. 

Immerhin habe ich uns schon von Anfang an mit den wichtigen Dingen eingedeckt, damit wir nie auf dem Trockenen sitzen. 

Aber ganz ehrlich: Ich möchte so gerne mal wieder Essen gehen. So richtig ins Restaurant, mit leicht distinguiertem Ambiente, freundlicher Bedienung, mit Tischlein-Deck-Dich-von-ganz-allein und köstlichen Speisen auf den Punkt gegart. 

Man würde sich dann auch endlich wieder schön anziehen.

Es könnte natürlich sein, dass sich meine Frau dann für die Lederhosentage rächt.

Vielleicht ist es doch gut, dass die Restaurants erst nach den Friseuren wieder öffnen – irgendwann.


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