„Beflügelnde Begegnungen“ im Museum Schwabmünchen

Am Sonntag war die Vernissage zu meiner Ausstellung im MUGS – Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen. „Beflügelnde Begegnungen“ ist der Titel, den sich die wunderbare Direktorin des Museums Sabine Sünwoldt dazu ausgedacht hat. Gefällt mir gut. Auch wenn es gar nicht nur flügelt auf den ausgestellten Bildern:

„Beflügelnde Begegnungen zeigt Originalzeichnungen, Aquarelle und Radierungen aus Peter Gaymanns Werk. Wie der Titel schon sagt, geht es in der Ausstellung um Kontaktsituationen. Gemeint sind dabei nicht nur Kontakte unter Menschen oder Tieren. Es geht auch um mehr oder weniger relevante Begegnungen mit dem Schicksal, mit der Ferne, um überraschende Begegnungen, Begegnungen mit stereotypen Vorstellungen oder gar Begegnungen mit uns selbst. Auch Peter Gaymanns makabrer Ader können Sie in dieser Ausstellung begegnen und unseren besonderen Gaymann-Favoriten.
Manche dieser Begegnungen sind vielleicht nicht wirklich beflügelnd, sondern eher das Gegenteil; entlarvend sind sie allemal. Und erschütternd komisch.“
O-Ton Direktorin Sabine Sünwoldt.

Herzlichen Dank für die tolle und tiefgründige Einführung und das von Musik bis Buffet umfassend phantasievolle Ambiente.
Der Virus bedingt limitierte Zugang zu den Räumlichkeiten des Museums wurde voll ausgenutzt.

Mit Bürgermeister Lorenz Müller


Ich fühlte mich jedenfalls stark beflügelt und freue mich über viele Besucher und Rückmeldung!

Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. Februar 2022.
Aber Achtung, das Museum ist nur folgendermaßen geöffnet:

sonntags 10h – 12h und 14h – 17h, mittwochs und an Feiertagen 14h –17h und auch am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag.

Resi on Tour

Ob so ein Rindviech seine saftige Weide gerne mit einem trubeligen Rathausplatz tauscht? Unsere Resi traut sich jedenfalls und macht sich auf die Reise vom Gaymann’schen Garten ins Herz von Bernried. Dort soll sie als Ehrengast das Humorfestival Bernried begleiten, das jetzt am Samstag, den 17. Juli 2021 feierlich eröffnet wird.

Extra schick gemacht hat sie sich.

Wenn man vom Bernrieder Bürgermeister Georg Malterer und seinen beiden Töchtern höchstpersönlich abgeholt und so fürsorglich und charmant in den Transporter gelockt wird kann auf der Tour eigentlich nichts schiefgehen. Ein KUHnsttransport wie er nur sein kann.

Pfiadi Resi und komm gesund zurück!

Gaymanns Visionen

Wer kann sich noch an solche Veranstaltungen erinnern? Ich nicht. So berühmt war ich nie.

Aber ich hätte schon in die Luft springen mögen vor Freude darüber, dass meine Vernissage am letzten Wochenende im Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See – als erste nach Schließung im vergangenen Herbst – live und mit luftig gestellten Gästen stattfinden durfte.

Was haben wir in den letzten Wochen nicht gewerkelt, geplant, gebaut, geschuftet und gemalt. Und am Ende wäre doch beinahe alles noch in die Hose gegangen…

Keine Sorge, ich hatte Pinsel und Stift voll im Griff. Obwohl es schon eine Überwindung ist auf Museumswände zu malen.

Gut, wenn man da früher schon mal geübt hat.

Man sagt, die Ausstellung sei sehr persönlich geworden.

Da meine Bilder keine solchen Preise erzielen, sind die seelischen Abgründe nicht ganz so tief. Aber, ja, es ist schon ein bisschen persönlich geworden.

Wer mir nach dem Besuch der Ausstellung meine Abi-Note als Kommentar unter den Blog schreiben kann, der hat wirklich genau hingeschaut.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. Oktober 2021. Ich freue mich sehr über viele Besucher, Lob und Kritik!

Ausstellung „Gaymann: Von Hühnern und Menschen“ im Buchheim Museum

Sechs Monate intensive Vorbereitung – endlich ist es vollbracht. Morgen macht das Buchheim Museum in Bernried am Starnberger seine Tore auf für die große Ausstellung, die eigentlich schon im letzten Jahr zu meinem 70. Geburtstag hätte stattfinden sollen. Für etwas war es gut, dass die Pandemie hier zwischenzeitlich einen Riegel vorgeschoben hat, denn sonst hätte ich nie meinen kongenialen Kurator Dr. Reinhard Wittmann zur Seite gehabt, um diese – für mich doch ziemlich ungewöhnliche – Ausstellung zu realisieren.

Reinhard und ich mit Protagonisten

So fing es vor 14 Tagen an:

Immerhin die Wände sind schon gestrichen.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Es wurde gemessen, genagelt, gesägt, geklebt und gehängt was das Zeug hält:

Und zwischendurch gedreht… vom BR natürlich, wir sind ja schließlich in Bayern…

Der entsprechende Fuhrpark musste noch her.

Und die letzten Kommentare.

Und jetzt kann es ENDLICH losgehen. Ich freue mich!

Herzlich willkommen allerseits! Bis zum 24. Oktober 2021 ist die Ausstellung zu sehen.

Gaymanns Visionen

Ich würde sagen, jetzt ist er da, der Frühling. Meteorologisch, kalendarisch und spürbar. Endlich! Dieses Jahr hat er sich arg lang gezogen, der Winter. Und ich freu mich sehr auf die Wärme und die Sonne und die Farben… Hab ich dazu eigentlich die passende Klamotte?

Veronika, der Lenz ist da. Allüberall sprießt es, und die Gefühle schlagen Purzelbaum. Weiss man noch, wie das geht mit der richtigen Performance?

Vielleicht hat das mit den ewigen Masken doch zu Problemen bei der Selbstwahrnehmung geführt.
Da hilft nur Sport. Kaum, dass der letzte Schnee geschmolzen ist, geht´s los. 

Dabei gerät fast aus dem Blick, dass sich ein ganz anderer gerade bedächtig in Form bringt für seinen großen Tag…

Gaymanns Visionen

Eigentlich gemein. Jetzt hatte sich mein Biorhythmus schon ganz leise auf Frühling eingestellt und dann kommt da so ein polarer Wirbel daher, dass der Frost nur so knirscht im Gebälk.

Okay, es ist Mitte Februar und meteorologisch gesehen tiefster Winter. So soll es sein und es ist ja auch wunderschön. Wenn man nicht gerade bei Blitzeis auf der Autobahn feststeckt.

Lange Spaziergänge in der Eiseskälte können geradezu euphorisierend wirken.

Und lassen den harten Alltag für den Moment in den Hintergrund treten.

So manche(r) bekommt dann auch Appetit auf was Neues.

Und was Süßes zum Dessert.

Katzen

Bei Kälte, Dunkelheit und Corona hilft übrigens ein Haustier ganz ungemein: die Katze. Man hat was zum Kraulen, wenn man ansonsten Abstand halten muss. Man kann sehr lustige Szenen beobachten, was die Dunkelheit vertreibt, und man braucht keine Wärmflasche mehr. Zumindest solange Majestät zu kuscheln gedenkt.

Mein Buch „Katzen“ wurde kürzlich vom Bassermann Verlag neu aufgelegt. Das wartet nun überall im Buchhandel auf Katzen-Fans und hier natürlich auch.

Gaymanns Visionen

So gehört er sich der Winter! Weiss, glitzernd und leicht angefroren, sodass die Kufen so richtig flitzen.
Nicht, dass ich mich noch höchstpersönlich auf so einen Rückenbrecher setze.
Ich präpariere lieber die Pisten.

So ein richtiger Winter ist jedenfalls nichts für Weicheier…

Zum Glück fährt man bei solchen Gegebenheiten hier bei uns gleich mal das schwere Geschütz auf.

Herrlich finde ich auch all die freilaufenden Schneemänner. In jeder Größe und Form bevölkern sie die Gegend und genießen ihr temporäres Dasein.

Wenn ihnen nicht gerade jemand die Requisiten klaut…

Ich muss dann mal wieder schippen… Bis bald!

Ausstellungseröffnung in Köln

Am Wochenende war ich einmal wieder in meiner alten Heimat Köln. Endlich wieder Familie und alte Freunde treffen und – wenn schon nicht herzen und küssen – dann wenigstens mal wieder Auge in Auge begucken. 

Der formelle Anlass des Besuches war die Eröffnung meiner Jubiläumsausstellung in der schönen Galerie Seippel. Arbeiten aus den vier Jahrzehnten meines zeichnerischen Schaffens werden hier gezeigt. Und weil ich ja dieses Jahr 70 Jahre alt geworden bin, passt das eigentlich ganz gut.

Ralf und Delia Seippel haben es allen Einschränkungen zum Trotz geschafft, eine tip top hygieneregelkonforme Eröffnungsveranstaltung zu organisieren und die Besucherströme virtuos zu dirigieren. Vielen Dank dafür! Ich habe mich jedenfalls äußerst wohl gefühlt und über die vielen Besuche und anregenden Gespräche gefreut.

Aus dem Jahr 1986 nach Tschernobyl

Wer noch kommen und schauen möchte: Die Bilder hängen bis zum 6. Februar und die Galerie ist dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr und auch nach Vereinbarung geöffnet.

Wer mir auf dem Blog schreiben möchte, wie ihm oder ihr die Ausstellung gefallen hat ist herzlich dazu eingeladen.

Gaymanns Visionen

Meine Tochter hat sich mit ihrer Familie in den Ferien nach Italien getraut. Sie staunen über leergefegte Prachtstraßen und Plätze und genießen die einsamen Strände. Endlich kommen sie nach den turbulenten Wochen einmal richtig zur Ruhe.

Wenn die Museen beinahe leer sind und keine Touristenmassen im Eiltempo durch all die herrlichen Räume geschleust werden, kommen endlich auch die Kleinsten auf ihre Kosten.

Dann muss man freilich auch mit den Konsequenzen leben.

Der Grad der Erholung hängt doch in großem Maße von der Wahl der richtigen Unterkunft ab.

Ach, wenn die Kinder erst etwas älter sind, wird vieles wieder leichter. Ganz bestimmt.

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