Botschaftertreffen des Bundesverband Kinderhospiz im Europapark Rust

Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. hat zu seinem Botschaftertreffen eingeladen – diesmal in den Europapark Rust. Diese jährlichen Zusammenkünfte „in echt“ sind goldwert, um das Engagement und die Verbundenheit der Einzelnen zu spüren, von denen ich einige bereits seit Jahren kenne. Sie geben der eigenen Motivation Aufschwung und Zuversicht bei diesem so schweren Thema.

Es wurde aber nicht nur gearbeitet sondern auch gefeiert. Aber so richtig.

Motto waren die „Roaring Twenties“, wie vielleicht unschwer zu erkennen ist.

Im Rahmen der sausenden Gala wurde Sabine Kraft, langjährige Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz e.V. und Powerfrau, in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Großen Respekt vor dieser Frau, die es geschafft hat so viele Menschen – prominent oder nicht – im Kampf für die Unterstützung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zu vereinen.

Sabine Kraft bekommt Blumen

Wer interessiert daran ist mehr über die Arbeit des Bundesverband Kinderhospiz e.V. zu erfahren, kann hier weiterlesen: www.bundesverband-kinderhospiz.de.
Wer spenden möchte, findet hier alles was er wissen muss: Spenden an Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Wilhelm Busch Museum holt „Gaymann. Von Hühnern und Menschen“

Als eingespieltes Team fuhren Reinhard Wittmann und ich entspannt nach Hannover um innerhalb von sechs Tagen die Ausstellung Gaymann. Von Hühnern und Menschen aufzubauen.

Same same but very different – passten wir meine Retrospektive, die vergangenen Sommer im Buchheim Museum gezeigt wurde, an die schönen Räumlichkeiten des Wilhelm Busch Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst an, das im Georgenpalais sein Zuhause hat.

Eine spannende Herausforderung, die dank des super Teams rund um die Direktorin Dr. Gisela Vetter-Liebenow großartig geklappt hat.

So sah es zwischenzeitlich aus…

Und so danach…

Zu den letzten Handarbeiten durfte die Presse rein und hat auch fleissig berichtet.

Jetzt seid Ihr dran! Kommt gern, schaut und habt hoffentlich eine fröhliche Zeit.

Und schreibt mir gerne, wie es Euch gefallen hat.

Gaymanns Visionen

Immer wenn mein Postkartenverlag anruft und dringend neue Motive für Ostern anfordert, dann ist kurz vor Weihnachten. Freunde aus der badischen Heimat schicken jetzt Linzertorten, weil sie wissen, dass es ohne diese Kuchen nichts wird mit Weihnachtsgefühlen im Hause Gaymann. 

Dann wird es höchste Zeit sich um die Tanne zu kümmern. Muss es unbedingt ein Bio-Baum sein? Steht er auch wirklich gerade? Ist er geimpft?

Geschmückt wird er erst am Tag vor Heilig Abend. Meine Frau Viktoria und ich haben beide ein Händchen fürs Dekorative, also machen wir das gemeinsam. Wir sammeln seit Jahren Christbaumschmuck: Kleine Autos, Schuhe, Bananen, Flugzeuge, Sterne, Herzen…selbst der Kini und Sissi sind dabei. Schön bunt muss er sein. Mit echten Kerzen.

Heilig Abend selbst wird noch die Krippe aufgebaut, die wir in Benediktbeuren auf dem Weihnachtsmarkt gekauft haben. Zu den üblichen Holzfiguren gesellt sich dann auch eine kleine gebückte Plastik-Oma mit Rollator. Sie ersetzt im Moment noch die heiligen drei Könige. 

Bei einbrechender Dunkelheit starten wir zu einem Rundgang durchs Dorf. Schnee wäre jetzt schön.

Dann ist stille Nacht. Schnell heim. Vielleicht hat ALEXA den Champus schon geöffnet.

Frohe Weihnachten allerseits und einen guten Start ins neue Jahr!

Resi on Tour

Ob so ein Rindviech seine saftige Weide gerne mit einem trubeligen Rathausplatz tauscht? Unsere Resi traut sich jedenfalls und macht sich auf die Reise vom Gaymann’schen Garten ins Herz von Bernried. Dort soll sie als Ehrengast das Humorfestival Bernried begleiten, das jetzt am Samstag, den 17. Juli 2021 feierlich eröffnet wird.

Extra schick gemacht hat sie sich.

Wenn man vom Bernrieder Bürgermeister Georg Malterer und seinen beiden Töchtern höchstpersönlich abgeholt und so fürsorglich und charmant in den Transporter gelockt wird kann auf der Tour eigentlich nichts schiefgehen. Ein KUHnsttransport wie er nur sein kann.

Pfiadi Resi und komm gesund zurück!

Gaymanns Visionen

Wer kann sich noch an solche Veranstaltungen erinnern? Ich nicht. So berühmt war ich nie.

Aber ich hätte schon in die Luft springen mögen vor Freude darüber, dass meine Vernissage am letzten Wochenende im Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See – als erste nach Schließung im vergangenen Herbst – live und mit luftig gestellten Gästen stattfinden durfte.

Was haben wir in den letzten Wochen nicht gewerkelt, geplant, gebaut, geschuftet und gemalt. Und am Ende wäre doch beinahe alles noch in die Hose gegangen…

Keine Sorge, ich hatte Pinsel und Stift voll im Griff. Obwohl es schon eine Überwindung ist auf Museumswände zu malen.

Gut, wenn man da früher schon mal geübt hat.

Man sagt, die Ausstellung sei sehr persönlich geworden.

Da meine Bilder keine solchen Preise erzielen, sind die seelischen Abgründe nicht ganz so tief. Aber, ja, es ist schon ein bisschen persönlich geworden.

Wer mir nach dem Besuch der Ausstellung meine Abi-Note als Kommentar unter den Blog schreiben kann, der hat wirklich genau hingeschaut.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. Oktober 2021. Ich freue mich sehr über viele Besucher, Lob und Kritik!

Gaymanns Visionen

Ich würde sagen, jetzt ist er da, der Frühling. Meteorologisch, kalendarisch und spürbar. Endlich! Dieses Jahr hat er sich arg lang gezogen, der Winter. Und ich freu mich sehr auf die Wärme und die Sonne und die Farben… Hab ich dazu eigentlich die passende Klamotte?

Veronika, der Lenz ist da. Allüberall sprießt es, und die Gefühle schlagen Purzelbaum. Weiss man noch, wie das geht mit der richtigen Performance?

Vielleicht hat das mit den ewigen Masken doch zu Problemen bei der Selbstwahrnehmung geführt.
Da hilft nur Sport. Kaum, dass der letzte Schnee geschmolzen ist, geht´s los. 

Dabei gerät fast aus dem Blick, dass sich ein ganz anderer gerade bedächtig in Form bringt für seinen großen Tag…

Gaymanns Visionen

Eigentlich gemein. Jetzt hatte sich mein Biorhythmus schon ganz leise auf Frühling eingestellt und dann kommt da so ein polarer Wirbel daher, dass der Frost nur so knirscht im Gebälk.

Okay, es ist Mitte Februar und meteorologisch gesehen tiefster Winter. So soll es sein und es ist ja auch wunderschön. Wenn man nicht gerade bei Blitzeis auf der Autobahn feststeckt.

Lange Spaziergänge in der Eiseskälte können geradezu euphorisierend wirken.

Und lassen den harten Alltag für den Moment in den Hintergrund treten.

So manche(r) bekommt dann auch Appetit auf was Neues.

Und was Süßes zum Dessert.

Gaymanns Visionen

So gehört er sich der Winter! Weiss, glitzernd und leicht angefroren, sodass die Kufen so richtig flitzen.
Nicht, dass ich mich noch höchstpersönlich auf so einen Rückenbrecher setze.
Ich präpariere lieber die Pisten.

So ein richtiger Winter ist jedenfalls nichts für Weicheier…

Zum Glück fährt man bei solchen Gegebenheiten hier bei uns gleich mal das schwere Geschütz auf.

Herrlich finde ich auch all die freilaufenden Schneemänner. In jeder Größe und Form bevölkern sie die Gegend und genießen ihr temporäres Dasein.

Wenn ihnen nicht gerade jemand die Requisiten klaut…

Ich muss dann mal wieder schippen… Bis bald!

Gaymanns Visionen

Gaymanns Visionen

Meine Tochter hat sich mit ihrer Familie in den Ferien nach Italien getraut. Sie staunen über leergefegte Prachtstraßen und Plätze und genießen die einsamen Strände. Endlich kommen sie nach den turbulenten Wochen einmal richtig zur Ruhe.

Wenn die Museen beinahe leer sind und keine Touristenmassen im Eiltempo durch all die herrlichen Räume geschleust werden, kommen endlich auch die Kleinsten auf ihre Kosten.

Dann muss man freilich auch mit den Konsequenzen leben.

Der Grad der Erholung hängt doch in großem Maße von der Wahl der richtigen Unterkunft ab.

Ach, wenn die Kinder erst etwas älter sind, wird vieles wieder leichter. Ganz bestimmt.

Gaymanns Visionen

Es hat auch sein Gutes, wenn es dieses Jahr einmal nicht ans Meer geht. Was hatte man ab Ostern immer für einen Stress, um am Strand auch ja eine bella figura zu machen. 

Am besten auch schon einmal leicht vorbräunen, um nicht peinlich als kaasweißer Kümmerling bei all dem schönen Strandvolk aufzutauchen.

Gut, manche haben das mit der bella figura immer schon bewundernswert locker gesehen.

Rundungen haben ja durchaus auch etwas direkt Sinnliches.

Und was hilft der ganze Stress, wenn am Ende doch wieder alles so ist wie vorher.

Da bleibe ich doch lieber daheim und kümmere mich um meinen Garten.

>