Ausstellung Ziemlich komische Tiere in Renchen

Ausstellung Peter Gaymann Renchen

Am 1. April eine Ausstellung zur komischen Kunst zu eröffnen passt irgendwie besonders gut. Seit vergangenen Freitag hat die Ausstellung „Ziemlich komische Tiere“ von meinem – leider verstorbenen – französischen Kollegen F’Murr und mir im Simplicissimus Haus in Renchen ihre Tore geöffnet. Initiiert und kuratiert wurde die Ausstellung von Therèse Willer, der Direktorin des Tomi Ungerer Museums in Straßbourg. Dass sie ein absoluter Vollblutprofi ist, sieht man auch dieses Mal. Danke, Therèse!
Und danke auch an das ganze tolle Team in Renchen.

Ausstellung Peter Gaymann Renchen

Die Ausstellung läuft bis zum 17. Juli 2022. Die aktuellen Öffnungszeiten findet Ihr auf der Website: www.simplicissimushaus.de

Am 1. Juni 2022 findet dort übrigens ein Werkstattgespräch mit mir statt – für alle, die wissen wollen, wie die Ideen in meinen Kopf und dann durch die Feder auf dem Papier landen. Karten dafür gibt es hier: www.reservix.de.

Ausstellung Peter Gaymann Renchen

Und wer schon einmal in der Gegend ist: Straßburg ist nicht weit. Und das Tomi Ungerer Museum eine Wucht. Absolut empfehlenswert!

Wilhelm Busch Museum holt „Gaymann. Von Hühnern und Menschen“

Als eingespieltes Team fuhren Reinhard Wittmann und ich entspannt nach Hannover um innerhalb von sechs Tagen die Ausstellung Gaymann. Von Hühnern und Menschen aufzubauen.

Same same but very different – passten wir meine Retrospektive, die vergangenen Sommer im Buchheim Museum gezeigt wurde, an die schönen Räumlichkeiten des Wilhelm Busch Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst an, das im Georgenpalais sein Zuhause hat.

Eine spannende Herausforderung, die dank des super Teams rund um die Direktorin Dr. Gisela Vetter-Liebenow großartig geklappt hat.

So sah es zwischenzeitlich aus…

Und so danach…

Zu den letzten Handarbeiten durfte die Presse rein und hat auch fleissig berichtet.

Jetzt seid Ihr dran! Kommt gern, schaut und habt hoffentlich eine fröhliche Zeit.

Und schreibt mir gerne, wie es Euch gefallen hat.

„Beflügelnde Begegnungen“ im Museum Schwabmünchen

Am Sonntag war die Vernissage zu meiner Ausstellung im MUGS – Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen. „Beflügelnde Begegnungen“ ist der Titel, den sich die wunderbare Direktorin des Museums Sabine Sünwoldt dazu ausgedacht hat. Gefällt mir gut. Auch wenn es gar nicht nur flügelt auf den ausgestellten Bildern:

„Beflügelnde Begegnungen zeigt Originalzeichnungen, Aquarelle und Radierungen aus Peter Gaymanns Werk. Wie der Titel schon sagt, geht es in der Ausstellung um Kontaktsituationen. Gemeint sind dabei nicht nur Kontakte unter Menschen oder Tieren. Es geht auch um mehr oder weniger relevante Begegnungen mit dem Schicksal, mit der Ferne, um überraschende Begegnungen, Begegnungen mit stereotypen Vorstellungen oder gar Begegnungen mit uns selbst. Auch Peter Gaymanns makabrer Ader können Sie in dieser Ausstellung begegnen und unseren besonderen Gaymann-Favoriten.
Manche dieser Begegnungen sind vielleicht nicht wirklich beflügelnd, sondern eher das Gegenteil; entlarvend sind sie allemal. Und erschütternd komisch.“
O-Ton Direktorin Sabine Sünwoldt.

Herzlichen Dank für die tolle und tiefgründige Einführung und das von Musik bis Buffet umfassend phantasievolle Ambiente.
Der Virus bedingt limitierte Zugang zu den Räumlichkeiten des Museums wurde voll ausgenutzt.

Mit Bürgermeister Lorenz Müller


Ich fühlte mich jedenfalls stark beflügelt und freue mich über viele Besucher und Rückmeldung!

Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. Februar 2022.
Aber Achtung, das Museum ist nur folgendermaßen geöffnet:

sonntags 10h – 12h und 14h – 17h, mittwochs und an Feiertagen 14h –17h und auch am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag.

Gaymanns Visionen

Wer kann sich noch an solche Veranstaltungen erinnern? Ich nicht. So berühmt war ich nie.

Aber ich hätte schon in die Luft springen mögen vor Freude darüber, dass meine Vernissage am letzten Wochenende im Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See – als erste nach Schließung im vergangenen Herbst – live und mit luftig gestellten Gästen stattfinden durfte.

Was haben wir in den letzten Wochen nicht gewerkelt, geplant, gebaut, geschuftet und gemalt. Und am Ende wäre doch beinahe alles noch in die Hose gegangen…

Keine Sorge, ich hatte Pinsel und Stift voll im Griff. Obwohl es schon eine Überwindung ist auf Museumswände zu malen.

Gut, wenn man da früher schon mal geübt hat.

Man sagt, die Ausstellung sei sehr persönlich geworden.

Da meine Bilder keine solchen Preise erzielen, sind die seelischen Abgründe nicht ganz so tief. Aber, ja, es ist schon ein bisschen persönlich geworden.

Wer mir nach dem Besuch der Ausstellung meine Abi-Note als Kommentar unter den Blog schreiben kann, der hat wirklich genau hingeschaut.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. Oktober 2021. Ich freue mich sehr über viele Besucher, Lob und Kritik!

Ausstellung „Gaymann: Von Hühnern und Menschen“ im Buchheim Museum

Sechs Monate intensive Vorbereitung – endlich ist es vollbracht. Morgen macht das Buchheim Museum in Bernried am Starnberger seine Tore auf für die große Ausstellung, die eigentlich schon im letzten Jahr zu meinem 70. Geburtstag hätte stattfinden sollen. Für etwas war es gut, dass die Pandemie hier zwischenzeitlich einen Riegel vorgeschoben hat, denn sonst hätte ich nie meinen kongenialen Kurator Dr. Reinhard Wittmann zur Seite gehabt, um diese – für mich doch ziemlich ungewöhnliche – Ausstellung zu realisieren.

Reinhard und ich mit Protagonisten

So fing es vor 14 Tagen an:

Immerhin die Wände sind schon gestrichen.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Es wurde gemessen, genagelt, gesägt, geklebt und gehängt was das Zeug hält:

Und zwischendurch gedreht… vom BR natürlich, wir sind ja schließlich in Bayern…

Der entsprechende Fuhrpark musste noch her.

Und die letzten Kommentare.

Und jetzt kann es ENDLICH losgehen. Ich freue mich!

Herzlich willkommen allerseits! Bis zum 24. Oktober 2021 ist die Ausstellung zu sehen.

Gaymanns Visionen

Gaymanns Visionen

Meine Tochter hat sich mit ihrer Familie in den Ferien nach Italien getraut. Sie staunen über leergefegte Prachtstraßen und Plätze und genießen die einsamen Strände. Endlich kommen sie nach den turbulenten Wochen einmal richtig zur Ruhe.

Wenn die Museen beinahe leer sind und keine Touristenmassen im Eiltempo durch all die herrlichen Räume geschleust werden, kommen endlich auch die Kleinsten auf ihre Kosten.

Dann muss man freilich auch mit den Konsequenzen leben.

Der Grad der Erholung hängt doch in großem Maße von der Wahl der richtigen Unterkunft ab.

Ach, wenn die Kinder erst etwas älter sind, wird vieles wieder leichter. Ganz bestimmt.

Gaymanns Visionen

Diesen Sommer bleiben wir daheim. Nach dem ersten reflexartigen Ausreiseimpuls beim Öffnen der Grenzen kam die Besinnung auf das Gute, das doch so nah liegt. Zumal hier in Bayern. Wo ich ja jetzt wohne und wider Erwarten voll integriert bin.

Einmal im Leben ins Schloss Neuschwanstein ohne Touristen aus Übersee! Nichts wie hin!

Die Führungen waren trotzdem alle ausgebucht.
Aber Bayern hat ja noch andere Sehenswürdigkeiten und Museen mit Weltruf zu bieten.

Und überraschende Streetart selbst im hintersten Winkel. Da ist für jeden was dabei.

An den Seen geht´s jetzt natürlich ganz schön zu, weil außer uns noch ein paar andere daheim bleiben.

Aber es gibt zum Glück ja noch die Berge!

Und in jeder Richtung Gemütlichkeit. Home sweet home.

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