Gaymanns Virus-Visionen im Buchheim Museum

Ab heute zeigt das Buchheim Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See meine mehr als 80 „Corona-Trostpflaster“. Unter dem Titel  Gaymanns Virus-Visionen wird sie bis zum 11. Oktober 2020 zu sehen sein.

Ich freue mich sehr, dass das so unkompliziert geklappt hat, nachdem meine ursprünglich geplante große Geburtstagsausstellung dort um ein Jahr verschoben werden musste. 

Es hat Spaß gemacht dem Team des Buchheim Museums beim Endspurt der Ausstellungsvorbereitungen zu zu sehen. Punktlandung kann man da nur sagen.

Bei Bombenwetter und solcher Kulisse war mir spontan nach Zeichnen.

Da kam gleich der BR und hat gefilmt.

Ich freu mich über viele Besucher und gern auch Kommentare, wie Euch die Ausstellung gefallen hat.

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 11

So, das Reisen ins eigene Ländle klappt schon mal. Und schön war es da

Jetzt sollen ja auch bald Theater wieder öffnen und das kulturelle Leben in der Realität wieder langsam Fahrt aufnehmen dürfen. Natürlich mit anderen Konzepten und Inhalten.

Dieses Thema wird ja gerade ganz heiß diskutiert. Auf Hühnerhöfen und in Gerüchteküchen aller Orten.

Wer dabei geistige Führung braucht und partout keine vertrauenswürdigen Informationsquellen hat, findet zu diesem und verwandten Themen zum Glück bei Experten kompetente Hilfe.

…oder man nutzt einfach seinen gesunden Menschenverstand.

Natürlich gibt es immer verschiedene Blickwinkel.

Aber am allerwichtigsten ist doch das:

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 10

Es ist doch verblüffend, was ein einzelner Kondensstreifen am leergeputzten Himmel in einem auslösen kann. So sehr hatte ich mich offenbar schon an das freie, weite Weiss-Blau gewöhnt. Aber schwupps ist es wieder da. Mächtig und ziehend: Das Fernweh! In den Pfingstferien hat auch uns nichts mehr halten können. Zuhause gibt es auch einfach nichts mehr zu tun.

Und langsam aber sicher werden die wertvollen Ressourcen knapp.

Der virtuelle Ersatz, den es inzwischen ja für alles Mögliche gibt, holt mich nicht mehr hinterm Ofen vor. 

Da muss schon das Original her, wie es perlt, duftet und korkt.

Beim ersten Versuch hat es nicht geklappt.

Aber es gibt ja noch den Schwarzwald. Auf in die feindliche Welt!

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 9

Die Öffnung der Biergärten kam gerade zur rechten Zeit. Die Eisheiligen haben wir noch frierend und darbend zuhause hinterm Mundschutz verbracht und uns Illusionen hingegeben.

Aber pünktlich zum Vatertag ging das schöne Leben wieder los und der zügellose Genuss unter freiem Himmel konnte beginnen. 

Allerorten wird jetzt heftig aufgerüstet. Neue Prioritäten werden gesetzt. Lagerraum freigemacht. Endlich kommt die harte Währung zum Einsatz.

Natürlich bedeutet das wieder Einschränkungen für gewisse Risikogruppen.

Des einen Freud ist des anderen Leid…

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 8

Die Bundesliga hat uns wieder! Der Alltag kehrt zurück! Wir haben das Virus voll im Griff! Der Symbolkraft dieses Schritts können sich selbst Fußballverächter nicht entziehen. Auch wenn die Kulisse halt doch… naja… gespenstisch ist. Vorbei ist es eben trotzdem noch nicht.

Vielleicht sollten wir uns lieber selber wieder mehr in Form bringen. Es geht ja schließlich mehr und mehr raus aus der Komfortzone.

Tennis wär doch was. Darf man wieder spielen. Sogar endlich wieder auf echten Plätzen. 

Oder in die Berge. Da dürfen ab jetzt ja auch Flachlandtiroler wieder hin.

Man muss halt auch draußen…

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 7

Neuerdings treiben einen die Lockerungen ja regelrecht nach draußen. Was man nun alles wieder darf: In die Läden! In die Museen! Auf die Spielplätze! Zum Friseur!

Aber BITTE mit Mundschutz.

Das hat ja schon ganz wunderbare Blüten getrieben.

Die Gesichtserkennung beim Entsperren des iPhones funktioniert nicht mehr und bei manch anderer Gelegenheit auch nicht. 

Und es gibt einfach auch immer besonders findige Geschäftsleute, die ganz genau wissen, was ihre Zielgruppe braucht.

Eins ist von jetzt an auf jeden Fall abzusehen:

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 6

Was die Familien in diesen Wochen leisten, ist wirklich enorm. Ein Kraftakt, den ich als fern lebender Opa – wie vieles andere – nur aus der Distanz begleiten kann. Ich tue mein Bestes!

Märchen erzählen könnte ich auch ganz gut. Man müsste sie nur ein bisschen den Gegebenheiten anpassen. 

Und Kinder sollten ja wirklich nicht zu viel vor dem Fernseher sitzen. Was das mit den kindlichen Synapsen macht, will ich lieber nicht wissen.

Bewegung ist natürlich ein ganz wichtiger Ausgleich (nicht nur für die Kinder). Platz ist in jeder Hütte. Man muss eben flexibel sein. 

Ich finde es im Übrigen phänomenal, wie sich die Kinder an die neuen Regeln gewöhnen. Hygiene war in meiner Erinnerung doch immer ein Fremdwort für alle Dreckspatzen. Was findigen Pädagogen alles einfällt.

Selbst die Mundschutzpflicht scheint gut angenommen zu werden. 

Könnte sich vielleicht als begehrtes Tauschobjekt auf den Schulhöfen etablieren.

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 5

Ich gehöre ja zu denen, die prima Homeoffice machen können. Raus aus dem Bett, rein in die Lederhose und hoch ins Atelier. Es gibt Tage an denen bleibe ich den ganzen Tag so. Sieht mich ja keiner – außer meine Frau. Der Lieferservice kommt nur bis zur Gartentür.

Aber wir kochen ohnehin viel selbst und ganz hervorragend. Zugegebenermaßen bin ich allerdings meistens nur der Verkoster. Den kreativen Part übernimmt an dieser Stelle meine Frau. 

Immerhin habe ich uns schon von Anfang an mit den wichtigen Dingen eingedeckt, damit wir nie auf dem Trockenen sitzen. 

Aber ganz ehrlich: Ich möchte so gerne mal wieder Essen gehen. So richtig ins Restaurant, mit leicht distinguiertem Ambiente, freundlicher Bedienung, mit Tischlein-Deck-Dich-von-ganz-allein und köstlichen Speisen auf den Punkt gegart. 

Man würde sich dann auch endlich wieder schön anziehen.

Es könnte natürlich sein, dass sich meine Frau dann für die Lederhosentage rächt.

Vielleicht ist es doch gut, dass die Restaurants erst nach den Friseuren wieder öffnen – irgendwann.

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 4

Ich muss zugeben, es gibt Momente, da sehne ich mich nach etwas mehr Abwechslung im gar zu häuslichen Alltag. Was war das früher schön: Theater, Konzerte, Museen!

Alles seit Wochen geschlossen. Man kann ja noch nicht mal mehr in den Zirkus.

Die Hochkultur liegt brach, aber sie schläft nicht. Die Kreativität bricht sich Bahn und das natürlich in erster Linie im Internet. Eigentlich bräuchte man zwei Leben um all die Live-Streaming-Angebote wahrzunehmen, die derzeit angeboten werden. 

Bei den Aufrufen aus den Sozialen Medien zu Flashmobs und kollektiven Solidaritätsbekundungen fühle ich mich zugegebenermaßen manchmal etwas unter Druck gesetzt.

Ach, ich freue mich, wenn sich die Pforten der Kultureinrichtungen wieder öffnen und die Kunst wieder leibhaftig erlebbar wird. Natürlich wird es dann alles etwas anders sein als zuvor…

Trostpflaster per Post

Falls es etwas gibt, das aufgrund des Social Distancing einen Aufschwung erlebt, dann ist es das Briefeschreiben. Natürlich auch das Telefonieren, die Videokonferenzen, die Sozialen Medien… Aber Menschen, die man nicht mehr besuchen darf, schickt man Grüße, Care Pakete, kleine Aufmunterungen per Post. So geht es jedenfalls mir.

Und ich finde es toll, dass der Discordia Verlag so schnell reagiert und drei meiner neuen Motive als Postkarten gedruckt hat. 

Wer möchte, findet die ab sofort im Buchhandel oder natürlich Online

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