Gaymanns Visionen

Immer wenn mein Postkartenverlag anruft und dringend neue Motive für Ostern anfordert, dann ist kurz vor Weihnachten. Freunde aus der badischen Heimat schicken jetzt Linzertorten, weil sie wissen, dass es ohne diese Kuchen nichts wird mit Weihnachtsgefühlen im Hause Gaymann. 

Dann wird es höchste Zeit sich um die Tanne zu kümmern. Muss es unbedingt ein Bio-Baum sein? Steht er auch wirklich gerade? Ist er geimpft?

Geschmückt wird er erst am Tag vor Heilig Abend. Meine Frau Viktoria und ich haben beide ein Händchen fürs Dekorative, also machen wir das gemeinsam. Wir sammeln seit Jahren Christbaumschmuck: Kleine Autos, Schuhe, Bananen, Flugzeuge, Sterne, Herzen…selbst der Kini und Sissi sind dabei. Schön bunt muss er sein. Mit echten Kerzen.

Heilig Abend selbst wird noch die Krippe aufgebaut, die wir in Benediktbeuren auf dem Weihnachtsmarkt gekauft haben. Zu den üblichen Holzfiguren gesellt sich dann auch eine kleine gebückte Plastik-Oma mit Rollator. Sie ersetzt im Moment noch die heiligen drei Könige. 

Bei einbrechender Dunkelheit starten wir zu einem Rundgang durchs Dorf. Schnee wäre jetzt schön.

Dann ist stille Nacht. Schnell heim. Vielleicht hat ALEXA den Champus schon geöffnet.

Frohe Weihnachten allerseits und einen guten Start ins neue Jahr!

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 14

Es ist ja nicht alles schlecht an dem Virus. Die neuen Gepflogenheiten bieten zum Beispiel die ein oder andere neue Ausrede. Es ist ja auch nicht für jeden leicht, die neuen Regeln zu verstehen und dann auch richtig anzuwenden. 

Inzwischen geht glücklicherweise auch vieles wieder in Startposition. Die Vorfreude steigt…

… aber auch die Ansprüche.

Man hat so einiges schlucken müssen in der letzten Zeit.

Und braucht nun dringend Nachschub, frischen Wind, neue Energie, Sonne und Meer und zwar dalli!

Ob man noch weiß wie das geht…?

Gaymanns Virus-Visionen im Buchheim Museum

Ab heute zeigt das Buchheim Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See meine mehr als 80 „Corona-Trostpflaster“. Unter dem Titel  Gaymanns Virus-Visionen wird sie bis zum 11. Oktober 2020 zu sehen sein.

Ich freue mich sehr, dass das so unkompliziert geklappt hat, nachdem meine ursprünglich geplante große Geburtstagsausstellung dort um ein Jahr verschoben werden musste. 

Es hat Spaß gemacht dem Team des Buchheim Museums beim Endspurt der Ausstellungsvorbereitungen zu zu sehen. Punktlandung kann man da nur sagen.

Bei Bombenwetter und solcher Kulisse war mir spontan nach Zeichnen.

Da kam gleich der BR und hat gefilmt.

Ich freu mich über viele Besucher und gern auch Kommentare, wie Euch die Ausstellung gefallen hat.

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 13

Jetzt sah es ja lange danach aus, dass das Jahr 2020 Event-technisch quasi ausfällt. Keine Europameisterschaft, kein Oktoberfest, keine Buchmesse, kein CDU-Parteitag, kein Spaß…

Auch keine große Gaymann Geburtstagsausstellung.

Nur noch ein Thema auf allen Kanälen.

Ein richtiger Dauerbrenner.

Doch halt! Es erscheint ein Silberstreif am Horizont.
Das Buchheim Museum der Phantasie zeigt ab morgen bis zum 11. Oktober 2020 Gaymanns Virus-Visionen in über 80 Werken. 

Und es gibt sogar so etwas wie eine Eröffnungsfeier. Sehr spontan, draußen, mit Sekt und Abstand morgen, am 26. Juni um 14 Uhr. Ich gehe jedenfalls hin und freue mich, wenn ich nicht ganz alleine feiere. 

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 12

Home Schooling? Läuft. Parallel noch Homeoffice und Familienleben managen? Ein Kinderspiel für den flexiblen Haushalt. Die jungen Familien um mich herum schwärmen ja allesamt von ihrem neuen Alltag.

Hat sich doch alles inzwischen richtig gut eingespielt. Da ist auch locker noch Zeit für ein bisschen Heimwerken.

Und jetzt nach Pfingsten: Alle Kinder in den Schulen (zumindest hin und wieder). Die Routine ist futsch, aber die Kinder dürfen sich nach drei Monaten endlich wieder sehen.

Kinder achten ja auf Dinge, die vielen großen Menschen gar nicht mehr auffallen. 

Dafür haben die Erwachsenen jetzt Missionen zu erfüllen.

Und eigene Schranken zu überwinden. 

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 11

So, das Reisen ins eigene Ländle klappt schon mal. Und schön war es da

Jetzt sollen ja auch bald Theater wieder öffnen und das kulturelle Leben in der Realität wieder langsam Fahrt aufnehmen dürfen. Natürlich mit anderen Konzepten und Inhalten.

Dieses Thema wird ja gerade ganz heiß diskutiert. Auf Hühnerhöfen und in Gerüchteküchen aller Orten.

Wer dabei geistige Führung braucht und partout keine vertrauenswürdigen Informationsquellen hat, findet zu diesem und verwandten Themen zum Glück bei Experten kompetente Hilfe.

…oder man nutzt einfach seinen gesunden Menschenverstand.

Natürlich gibt es immer verschiedene Blickwinkel.

Aber am allerwichtigsten ist doch das:

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 10

Es ist doch verblüffend, was ein einzelner Kondensstreifen am leergeputzten Himmel in einem auslösen kann. So sehr hatte ich mich offenbar schon an das freie, weite Weiss-Blau gewöhnt. Aber schwupps ist es wieder da. Mächtig und ziehend: Das Fernweh! In den Pfingstferien hat auch uns nichts mehr halten können. Zuhause gibt es auch einfach nichts mehr zu tun.

Und langsam aber sicher werden die wertvollen Ressourcen knapp.

Der virtuelle Ersatz, den es inzwischen ja für alles Mögliche gibt, holt mich nicht mehr hinterm Ofen vor. 

Da muss schon das Original her, wie es perlt, duftet und korkt.

Beim ersten Versuch hat es nicht geklappt.

Aber es gibt ja noch den Schwarzwald. Auf in die feindliche Welt!

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 9

Die Öffnung der Biergärten kam gerade zur rechten Zeit. Die Eisheiligen haben wir noch frierend und darbend zuhause hinterm Mundschutz verbracht und uns Illusionen hingegeben.

Aber pünktlich zum Vatertag ging das schöne Leben wieder los und der zügellose Genuss unter freiem Himmel konnte beginnen. 

Allerorten wird jetzt heftig aufgerüstet. Neue Prioritäten werden gesetzt. Lagerraum freigemacht. Endlich kommt die harte Währung zum Einsatz.

Natürlich bedeutet das wieder Einschränkungen für gewisse Risikogruppen.

Des einen Freud ist des anderen Leid…

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 8

Die Bundesliga hat uns wieder! Der Alltag kehrt zurück! Wir haben das Virus voll im Griff! Der Symbolkraft dieses Schritts können sich selbst Fußballverächter nicht entziehen. Auch wenn die Kulisse halt doch… naja… gespenstisch ist. Vorbei ist es eben trotzdem noch nicht.

Vielleicht sollten wir uns lieber selber wieder mehr in Form bringen. Es geht ja schließlich mehr und mehr raus aus der Komfortzone.

Tennis wär doch was. Darf man wieder spielen. Sogar endlich wieder auf echten Plätzen. 

Oder in die Berge. Da dürfen ab jetzt ja auch Flachlandtiroler wieder hin.

Man muss halt auch draußen…

Gaymanns Virus-Visionen – Phase 7

Neuerdings treiben einen die Lockerungen ja regelrecht nach draußen. Was man nun alles wieder darf: In die Läden! In die Museen! Auf die Spielplätze! Zum Friseur!

Aber BITTE mit Mundschutz.

Das hat ja schon ganz wunderbare Blüten getrieben.

Die Gesichtserkennung beim Entsperren des iPhones funktioniert nicht mehr und bei manch anderer Gelegenheit auch nicht. 

Und es gibt einfach auch immer besonders findige Geschäftsleute, die ganz genau wissen, was ihre Zielgruppe braucht.

Eins ist von jetzt an auf jeden Fall abzusehen:

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